05.11.2015 Fachkonferenz „Ökologischer Handabdruck“

Fachkonferenz „Ökologischer Handabdruck“

Neben dem bekannten ökologischen Fußabdruck, der die Inanspruchnahme der Biokapazität durch die Bevölkerung beschreibt (in Deutschland etwa das 2,5 fache der vorhandenen Fläche) wird derzeit mit Geldern des Bildungs- und Forschungsministeriums versucht, einen ökologischen Handabdruck für positive Nachhaltigkeitseffekte zu entwickeln.


Dadurch soll eine Orientierung der Konsumenten in Richtung auf einen nachhaltigen Konsum ermöglicht werden. Beauftragt wurde das Wuppertaler CSCP, eine Ausgründung aus dem Wuppertaler Klima-Instituts. Beteiligt sind 3 Universitäten, Kassel, Witten Herdecke und Lüneburg. Am 5.11.2015 fand in Berlin eine erste Fachkonferenz dazu statt und ich wurde für den Bereich des Bauens mit Naturbaustoffen als Referent eingeladen. Der Kontakt kam über das Norddeutsche Zentrum für nachhaltiges Bauen und die Uni Lüneburg zustande. Neben dem Bauen geht es bei dem Projekt um Lebensmittel und Konsumgüter. Zu der Fachkonferenz wurden verschiedene Akteure aus der Wirtschaft geladen. Anwesend waren Vertreter von Telekom, Henkel und der GIZ, jeweils Verantwortliche aus den Unternehmensbereichen, die für Nachhaltigkeit zuständig sind. Mein Beitrag sorgte für die lebhafteste Diskussion und wurde sehr gut aufgenommen. Das es beim Bauen mit Naturbaustoffen möglich ist, in der Gesamtbilanz eines Hauses einen positiven Klimaeffekt durch den Einsatz von Naturbaustoffen zu erzielen, war den meisten nicht klar und sorgte für Begeisterung. Ich hatte den Eindruck, das paßte sehr gut in ihr Konzept und die anwesenden Vertreter der Universitäten freuten sich daher.

Sie wollen nun ein Konzept entwickeln für den Handabdruck und Mitte nächsten Jahres eine Folgekonferenz organisieren, auf der das Konzept von den eingeladenen Gästen kritisch unter die Lupe genommen werden soll. Dafür haben sie mich schon eingeladen und ich bin gespannt, ob für uns etwas für die Vermarktung nutzbares dabei herauskommt. Ich werde mir Mühe geben, dass es dazu kommt.


www.handabdruck.org